
Hattest du schon einmal einen Traum, eine Vision davon, was du in deinem Leben alles erreichen und erleben möchtest? Gerade zu Beginn des neuen Jahres werden Ziele formuliert. Bist du eher der Typ Mensch, der realistische Ziele ansteuert, oder traust du dich zu träumen?
An der Explo hat die Pastorin Lia aus Singapur davon erzählt, wie sie und ihr Mann den Traum hatten, eine Kirche unter jungen Menschen zu gründen. Sie erzählte, welche Herausforderungen sie meistern mussten, bis ihr Traum schliesslich Realität wurde.
Früher hatte ich viele grosse Träume, die ich auch mit meinen engen Freunden teilen durfte. Viele davon sind nicht in Erfüllung gegangen oder haben sich anders entwickelt als gedacht. Nach diesem Input von Lia frage ich mich: Traue ich mich heute noch, gross zu träumen, oder habe ich mich eher an realistische Träume angepasst? Wie geht es dir damit?
Traust du dich zu träumen? Wenn wir einen Traum von Gott bekommen haben, erleben wir zuerst eine Verzögerung. Das soll uns sagen, dass es sowieso nicht so weit kommen wird. Nachdem wir diese Phase durchlaufen haben, ist die Chance hoch, dass unser Traum stirbt. Einflüsse von aussen werden so aussehen, als gäbe es keine Möglichkeit mehr, diesen Traum zu verwirklichen. Erst wenn wir auch diese Phase durchlebt haben, kann der Traum wieder auferstehen und schliesslich in Erfüllung gehen.
In welcher Phase steckst du gerade? Hast du (noch) einen Traum?
Ich möchte dich ermutigen, zu träumen, an deinen Träumen festzuhalten und dich durch keine Verzögerung oder Niederlage von den Gedanken Gottes für dein Leben abbringen zu lassen. Gerade im neuen Jahr steht Gott an deiner Seite!